Friesland
Friesland Porzellan: Geschirr der Serien Jeverland und Kleine Brise
Friesland Porzellan entstand 1953, als für Melitta-Filter und Filterpapier ein neuer Standort gesucht wurde. Bald stellte die Porzellanfabrik auch Kaffeekannen aus Steingut und passendes Geschirr her; Filter und Kanne wurden als Set unter dem Namen „Filka“ bekannt. Serien wie Minden, Jeverland und Ammerland wurden zu Klassikern, über Jahrzehnte geprägt von Designerinnen wie Lieselotte Kantner. 2005 übernahm Uwe Apken das Unternehmen, seit 2019 gehört es zur Bornego-Gruppe.
Jeverland in Weiß
Jeverland zählt seit Jahrzehnten zu den bekanntesten Friesland-Serien. Kennzeichen ist ein feines Wellenrelief an einer klaren, ruhigen Form. Zur Serie gehören Tassen mit 0,19 Liter und Untertassen, stapelbare Becher, Schalen, Frühstücks- und Suppenteller, Speiseteller sowie eckige Teller. Nach dem Glühbrand wird das Porzellan glasiert und bei rund 1400 °C glattgebrannt; so entsteht eine dichte, glatte Oberfläche, die in die Spülmaschine darf.
Kleine Brise mit blauem Rand
Kleine Brise nimmt Form und Relief von Jeverland auf und setzt einen feinen blauen Rand dazu. Viele Dekore trägt Friesland nach eigenen Angaben von Hand auf. Die Teile lassen sich mit dem weißen Jeverland frei kombinieren, von der Müslischale mit 14 cm über Frühstücksteller und Suppenteller bis zum Speiseteller, dazu Obertassen und Becher.
Ceracron und Teegeschirr
Mit Ceracron hat Friesland ein eigenes, besonders widerstandsfähiges Steingut entwickelt. Daraus bestand etwa die Serie Ammerland Blue mit blauer Effektglasur, die mit großem Handarbeitsanteil entstand, sodass jedes Stück etwas anders aussah. Zum Teetisch gehören Teekannen aus weißem Porzellan in klassischer Form, von 0,35 bis 1,5 Liter, sowie die Teeserie Chai, die weißes Porzellan mit Holz verbindet, etwa beim Stövchen.