Dampfentsafter
Dampfentsafter: Saft aus Beeren und Obst
Mit dem Dampfentsafter wird aus Johannisbeeren, Holunder, Kirschen, Trauben, Äpfeln und Quitten Saft gewonnen. Der Dampf bringt die Früchte zum Platzen, der Saft tropft heraus und sammelt sich im Saftbehälter. Über einen Schlauch wird er direkt heiß in Flaschen abgefüllt. Daraus entstehen Saft, Sirup und Gelee für den Vorrat.
So ist er aufgebaut
Der Dampfentsafter besteht aus drei Teilen: unten der Wassertopf, in der Mitte der Saftbehälter mit Auslauf, oben der Fruchtkorb mit Deckel. Das Wasser wird auf dem Herd erhitzt, der Dampf steigt durch die Früchte. Stiele und Kerne bleiben im Korb, ganze Beeren müssen nicht abgezupft werden. Edelstahl verträgt Fruchtsäure und leicht zu reinigen.
Tipps
Den Wasserstand im unteren Topf im Blick behalten und rechtzeitig nachfüllen. Die Flaschen vorher heiß ausspülen und den Saft heiß abfüllen, dann gut verschließen. Den Schlauch zwischendurch abklemmen, so lässt sich Flasche für Flasche füllen. Die Reste im Korb eignen sich als Mus oder für den Kompost.
Für frisch gepressten Saft gibt es Saftpressen und Obstzentrifugen, zum Einkochen Einkochautomaten.