Dreiturm Nagelscheren, Hautscheren und Maniküre-Zubehör
Dreiturm ist die Marke der Scherenmanufaktur J. A. Schmidt & Söhne in Solingen. Gegründet hat sie 1829 Johann Abraham Schmidt, ein gelernter Tischmesserreider; anfangs entstanden Taschen-, Tisch- und Fleischmesser. Das Warenzeichen Dreiturm wurde 1856 eingetragen. Heute führt Axel Schmidt das Familienunternehmen in fünfter Generation, seine Tochter Maike Gäbel arbeitet seit 2004 mit. Das Programm reicht von der Nagelschere bis zur Schneiderschere, dazu kommen Zangen für Maniküre und Pediküre, Etuis und einige Koch- und Gemüsemesser.
Nagelscheren und Hautscheren
Am meisten gekauft werden die Hautscheren mit Turmspitze, gleich danach folgen die Nagelscheren. Beide gibt es aus rostfreiem Edelstahl, bei Dreiturm „inox“ genannt, oder vernickelt, mit gerader oder gebogener Spitze. Für kräftige Finger gibt es Modelle mit großen Augen, also weiten Fingerlöchern, für Linkshänder eigene Ausführungen.
Im Feuer gehärtet und von Hand geschliffen
Nach Angaben der Manufaktur wird jede Original-Dreiturm-Schere aus Scheren-Spezialstahl Stück für Stück im Feuer gehärtet, von Hand geschliffen und abgezogen und einzeln auf ihren Schnitt geprüft. Bis zur fertigen Schere sind mehr als 80 Arbeitsgänge nötig. Einen Teil davon übernehmen Solinger Heimarbeiter wie Härter, Handschleifer, Vernickler und Reider, oft schon seit Generationen.
Zangen, Feilen und Knipser
Zur Nagelpflege gehören Nagelzangen und Hautzangen, Eckenzangen für eingewachsene Zehennägel und Diabetikerzangen mit stark abgerundeter Spitze. Für den Nagelrand gibt es Nagelfeilen mit Saphirbeschichtung und Dreihiebfeilen aus Metall, dazu Pinzetten und Nagelknipser, auch mit Lederhülle. Für Küche und Nähtisch gibt es Haushaltsscheren sowie Näh- und Stoffscheren.
Pflege von Scheren und Zangen
Dreiturm rät, mit einer Schere nur das Material zu schneiden, für das sie gedacht ist, damit Spannung und Schärfe erhalten bleiben. Aufbewahrt werden Scheren und Zangen trocken und mit der Spitze nach oben, Maniküre-Scheren im Etui. Von Zeit zu Zeit gehört ein Tropfen Nähmaschinenöl an die Schraube; nachschärfen sollte nur ein Fachmann.