Kuhn Rikon Schnellkochtöpfe Duromatic aus Edelstahl
Kuhn Rikon geht auf eine Kupferschmiede zurück, die die Brüder Jakob und Albert Kindlimann 1899 in einer früheren Spinnerei einrichteten und in der Kessel und Töpfe aus Kupfer und Eisenblech entstanden. 1926 übernahm der Ingenieur Heinrich Kuhn-Boller den Betrieb; heute führt die vierte Generation der Eigentümerfamilien die Kuhn Rikon AG. Zum Schweizer Programm gehören Töpfe und Pfannen, Messer und Küchenhelfer sowie Fondue und Raclette.
Der Duromatic seit 1949
1927 brachte Kuhn Rikon mit „Duro“ Kochgeschirr für Elektroherde heraus. 1949 folgte unter Jacques Kuhn der Schnellkochtopf Duromatic, der ein Federventil mit einem Bajonettverschluss verband und die Garzeit auf etwa ein Drittel verkürzte. In der Schweiz wurde sein Name zum Wort für den Dampfkochtopf. Der rote Deckel, zuerst am Duromatic zu sehen, blieb lange das Erkennungszeichen der Marke.
Inox, Classic Neo und Hotel
Die heutigen Duromatic-Töpfe sind aus Edelstahl 18/10 mit einem Sandwichboden, der die Wärme gleichmäßig verteilt, und eignen sich für alle Herdarten einschließlich Induktion. Ein dreifacher Überdruck-Entlastungsmechanismus sichert den Topf ab, ein Siebeinsatz liegt bei. Es gibt sie als Stielmodell oder mit zwei Seitengriffen, von 2,5 bis 12 Liter und mit 20 bis 28 cm Durchmesser. Beim Classic Neo stehen die wichtigsten Kochzeiten auf der Abdeckhaube. Die Hotel-Modelle mit 28 cm Durchmesser sind für große Mengen und die Gastronomie gedacht.
Pflege und Ersatzteile
Gespült werden die Töpfe von Hand, nicht in der Spülmaschine; Kalkflecken lösen sich laut Hersteller mit Essig oder Zitronensaft. Die Gummidichtung sollte nach Angabe von Kuhn Rikon im Schnitt nach sechs bis acht Jahren ersetzt werden. Dichtungen, Ventilteile, Griffe und Abdeckhauben gibt es als Ersatzteile, auch für ältere Töpfe. Außer den Schnellkochtöpfen gehören Bratpfannen der Reihe Easy Ceramic mit Keramikbeschichtung und Fondue-Sets wie das Fleischfondue Engelberg mit Rechaud und Pastenbrenner zur Marke.