Melitta Filtertüten, Kaffeemühlen und Pflege für Kaffeemaschinen
Melitta geht auf Melitta Bentz zurück. Weil sie der Kaffeesatz in der Tasse störte, schlug sie Löcher in den Boden eines Messingtopfs und legte ein Löschblatt aus dem Schulheft ihres Sohnes hinein. Im Dezember 1908 meldete sie mit ihrem Mann Hugo das Gewerbe an. Heute ist Melitta eine Unternehmensgruppe in Familienhand; das Programm reicht von Kaffee über Filterkaffeemaschinen und Kaffeemühlen bis zu Kaffeevollautomaten.
Filtertüten in Naturbraun und Weiß
Am häufigsten angesehen werden die Filtertüten. Die typische Form der Tüte entstand 1936, 1963 folgte das System mit dem „1x“ im Namen: Die Zahl dahinter sagt, für wie viele Tassen eine Füllung reicht, 1x4 steht also für vier Tassen. Ende der 1980er Jahre kamen naturbraune Filtertüten aus ungebleichtem Zellstoff dazu, die weißen sind aus gebleichtem; im Geschmack gibt es laut Melitta keinen Unterschied. Vor dem Einsetzen werden die Doppelnähte umgefaltet, dann sitzt die Tüte fest im Filter. Dazu kommen Pyramidenfilter für Kaffeemaschinen und Rundfilter.
Kaffeemühlen und Wasserkocher
Die elektrische Kaffeemühle Amigo mahlt mit zwei Schlagmessern aus Edelstahl bis zu 60 g Bohnen. Wie fein das Pulver wird, hängt davon ab, wie lange die Taste gedrückt bleibt; die Mühle läuft nur mit geschlossenem Deckel. Dazu kommen eine Mühle mit Scheibenmahlwerk und ein Wasserkocher aus Edelstahl.
Entkalken und Reinigen
Calcium und Magnesium aus dem Wasser setzen sich mit der Zeit als Kalk in der Kaffeemaschine ab. Der flüssige Entkalker kommt direkt in den Wassertank, das Pulver in Portionsbeuteln wird vorher in Wasser aufgelöst; danach läuft das Entkalkungsprogramm, und zum Schluss wird mit frischem Wasser gespült. Die Filterpatrone Pro Aqua bindet Kalk, bevor das Wasser in den Vollautomaten gelangt, und wird nach 50 Liter oder spätestens zwei Monaten gewechselt. Für das Milchsystem gibt es einen eigenen Reiniger, dazu Reinigungstabs.