Wasserkocher
Wasserkocher: heißes Wasser in wenigen Minuten
Für Tee, Instantkaffee, Babynahrung, Nudelwasser oder zum Überbrühen von Tomaten braucht es oft nur schnell heißes Wasser. Der elektrische Wasserkocher erhitzt es schneller als ein Topf auf dem Herd und schaltet von selbst ab, wenn das Wasser kocht. Er braucht dafür in der Regel auch weniger Energie, weil nur so viel Wasser erhitzt wird wie nötig.
Größe und Leistung
Wasserkocher fassen meist 1 bis 1,7 Liter. Für ein bis zwei Personen genügen kleinere Geräte, für die Familie oder Nudelwasser sind 1,5 Liter und mehr besser geeignet. Mit 1.800 bis 2.000 Watt kocht ein Liter Wasser in rund drei Minuten. Eine Skala außen zeigt, wie viel Wasser drin ist, damit nicht mehr erhitzt wird als gebraucht.
Edelstahl, Glas oder Kunststoff?
Gehäuse aus Edelstahl halten lange und geben keinen Geschmack ab. Glas zeigt das kochende Wasser, oft mit Beleuchtung. Kunststoffgehäuse sind leicht und werden außen nicht so heiß. Ein verdecktes Heizelement unter dem Boden setzt weniger Kalk an und lässt sich leichter reinigen. Viele Geräte haben eine Temperaturwahl, etwa für grünen Tee, der mit 70 bis 80 Grad gebrüht wird.
Entkalken und unterwegs
Wasserkocher regelmäßig mit Essig, Zitronensäure oder Entkalker reinigen, sonst dauert das Kochen länger. Ein Kalkfilter im Ausguss hält Kalkplättchen aus der Tasse. Reisewasserkocher sind klein, fassen etwa einen halben Liter und passen ins Gepäck.
Für den Herd gibt es Flötenkessel.