Gewürzkugeln
Gewürzkugeln: Gewürze mitkochen und wieder herausnehmen
Lorbeer, Wacholder, Nelken oder Pfefferkörner geben beim Kochen ihr Aroma ab, sollen aber nicht auf dem Teller landen. In der Gewürzkugel garen sie in Suppe, Brühe, Rotkohl oder Glühwein mit und lassen sich am Ende mit einem Griff herausnehmen. Die Gewürzkugel ersetzt damit das Gewürzsäckchen aus Stoff und lässt sich immer wieder verwenden.
Gewürzkugel mit Kette
Die Kugel besteht aus zwei gelochten Hälften, die zusammengeklappt werden. An der Kette hängt ein Haken, der am Topfrand eingehängt wird. So sinkt die Kugel nicht ab und ist schnell wieder herausgezogen. Ovale Formen fassen auch längere Gewürze wie Zimtstangen.
Reiskugel und Auskochkorb
Größere Kugeln mit gröberen Löchern heißen Reiskugeln: Reis gart darin im Wasser und kann am Stück abgegossen werden. Reiskugeln gibt es auch als eigene Kategorie. Auskochkörbe nehmen Knochen, Suppengemüse oder Kräuter für Fond und Brühe auf.
Gewürzkugel statt Gewürzsäckchen
Gewürzsäckchen aus Stoff oder Papier werden nach dem Kochen weggeworfen oder müssen ausgewaschen werden. Die Gewürzkugel lässt sich öffnen, leeren und spülen. Für feine Kräuter, die durch die Löcher fallen würden, eignen sich Teefilter aus Papier.
Wie voll darf die Kugel sein?
Gewürze nicht bis an den Rand füllen. Getrocknete Kräuter und Körner quellen im heißen Wasser auf, und das Kochwasser muss die Gewürze umspülen können. Etwa zur Hälfte gefüllt gibt die Kugel das Aroma am besten ab.
Edelstahl
Gewürz- und Reiskugeln sind meist aus Edelstahl, der keinen Geschmack annimmt und in die Spülmaschine darf. Kleinere Kugeln für Tee stehen unter Teeeier.