Sorex Besen, Handfeger und Bürsten für Haus und Hof
Sorex begann nach dem Zweiten Weltkrieg als kleines Handelsunternehmen. Gegründet hat es Ulrich Schietinger, der als Handelsvertreter Scheuertücher und Spülbürsten verkaufte, zusammen mit seiner Frau Else. 1966 wurde die Sorex Import-Export GmbH ins Handelsregister eingetragen, damals vor allem für den Handel mit Reisstrohbesen. Seit 1988 führt die Familie Blei das Unternehmen, das seine Besen und Bürsten heute größtenteils selbst herstellt. Zum Programm gehören außerdem Malerzubehör und Fußmatten.
Reisstrohbesen und Besen mit Rosshaar
Am häufigsten angesehen wird der Reisstrohbesen. Sein Stroh stammt von Sorghum-Hirse, deren mannshohe Rispen von Hand geschnitten, in Bündeln getrocknet, sortiert und nach Längen gemischt werden. Gebunden wird es je nach Qualität in fünf bis acht Nähten, auch mit Zierspirale. Als Naturprodukt fällt das Stroh von Ernte zu Ernte etwas anders aus, und der Besen braucht einen luftigen Platz. Für drinnen gibt es Zimmerbesen und Handfeger mit Holzkörper und Rosshaar, rein oder als Mischung, teils blondiert und gespitzt. Besen mit Eurogewinde passen auf viele Stiele.
Bohnerbesen, Spinnenfeger und Teppichklopfer
Der Bohnerbesen wiegt 6 kg und trägt Chinaborsten und einen Stielhalter aus vernickeltem Temperguss; beim Polieren glatter Böden liegt sein Gewicht auf den Borsten. Der Spinnenfeger mit Rosshaarmischung wird auf einen Stiel geschraubt und reicht bis in die Ecken an der Zimmerdecke. Dazu kommen Staubwedel mit ausziehbarem Stiel, Heizkörperbürsten, Fensterwischer mit Gummilippe und Teppichklopfer aus Rattan.
Bürsten für Küche und Bad
Für Flaschen, Kannen und Spritzbeutel gibt es gedrehte Bürsten: Tüllenbürsten, Flaschen- und Schlauchbürsten und eine lange Dekanterbürste. Die Schlauchbürste hat einen Griff aus verzinktem Stahl, der in einer Öse zum Aufhängen endet. Die Überlaufbürste aus Kunststoff mit plastifiziertem Draht reinigt den Überlauf im Waschbecken, Topfschwämme aus Metall lösen Angebranntes in Töpfen und Pfannen.