Spätzlepressen
Spätzlepressen: lange Spätzle wie geschabt
Mit der Spätzlepresse wird Spätzleteig durch eine Lochplatte direkt ins kochende Salzwasser gedrückt. So entstehen lange, dünne Spätzle, ähnlich wie vom Brett geschabt. Das geht schneller als Schaben und braucht keine Übung. Wenn die Spätzle oben schwimmen, sind sie fertig.
Presse mit Einsätzen
Spätzlepressen funktionieren wie Kartoffelpressen mit Hebel. Wechseleinsätze mit verschiedenen Lochgrößen ergeben dünnere oder dickere Spätzle. Mit einem anderen Einsatz wird daraus eine Presse für Kartoffelpüree und Passiertes. Edelstahl ist stabil und spülmaschinenfest.
Spätzle zubereiten
Der Teig aus Mehl, Eiern, Salz und etwas Wasser wird geschlagen, bis er Blasen wirft. Er muss zäh vom Löffel reißen. Portionsweise in die Presse füllen und direkt über dem Topf drücken. Zu Käsespätzle, Linsen und Gulasch sind sie in der kalten Jahreszeit beliebt.
Pflege
Die Presse gleich nach dem Gebrauch in kaltes Wasser legen, dann lösen sich Teigreste. Heißes Wasser lässt das Ei im Teig fest werden. Einsätze einzeln reinigen. Gut trocknen lassen.
Spätzle hobeln Spätzlehobel, von Hand schaben Spätzleschaber.