Spicknadeln
Spicknadeln: Speck in den Braten
Mageres Fleisch wie Rehrücken, Hasenkeule und Rinderbraten trocknet beim Garen leicht aus. Beim Spicken werden dünne Speckstreifen in das Fleisch gezogen. Das Fett schmilzt beim Braten und hält das Fleisch saftig. Die Spicknadel ist das Werkzeug dafür.
Form
Die Spicknadel ist lang, spitz und hinten geschlitzt oder hohl. Dort wird der Speckstreifen eingeklemmt. Die Spitze durchsticht das Fleisch leicht. Edelstahl ist rostfrei und hygienisch.
So wird gespickt
Fetten, kalten Speck in dünne Streifen schneiden. Den Streifen in die Nadel klemmen. Die Nadel quer zur Faser durch das Fleisch ziehen, der Speck bleibt drin. In regelmäßigen Abständen wiederholen, die Enden stehen etwas heraus.
Saison und Pflege
Im Herbst ist Wildsaison, dann wird gern gespickt. Auch Knoblauch und Kräuter lassen sich so ins Fleisch bringen. Nadel nach dem Gebrauch heiß spülen und trocknen. Sie geht in die Spülmaschine.
Braten binden mit Bratenschnüren. Begießen mit Bratenspritzen.