Kartoffelpressen
Kartoffelpressen: für Püree, Klöße und Spätzle
Eine Kartoffelpresse drückt gekochte Kartoffeln durch einen gelochten Einsatz. Heraus kommen feine Stränge, die ohne Klümpchen zu Püree, Kartoffelteig für Klöße oder Kartoffelsalat weiterverarbeitet werden. Anders als beim Kartoffelstampfer bleibt die Masse locker, weil sie nicht gerührt und gequetscht wird.
Edelstahl, Aluguss oder Kunststoff?
Die meisten Kartoffelpressen sind aus Edelstahl. Edelstahl rostet nicht, nimmt keinen Geruch an und darf in der Regel in die Spülmaschine. Pressen aus Aluguss sind leicht und werden meist von Hand gespült. Kunststoffpressen sind am leichtesten und oft als Mehrzweckpresse für Obst und Gemüse ausgelegt.
Kartoffelpresse oder Spätzlepresse?
Viele Pressen dienen beidem: Mit runden Löchern entstehen Knöpfle, mit Langlöchern längere Spätzle. Pressen mit mehreren Lochscheiben lassen sich zwischen fein und grob umstellen. Weitere Geräte für Spätzle stehen unter Spätzlebereiter und Spätzlehobel.
Kartoffeln mit Schale pressen?
Bei vielen Pressen ja: Die gekochte Kartoffel wird halbiert mit Schale eingelegt, das Innere geht durch die Löcher, die Schale bleibt im Korb zurück und wird danach herausgenommen. Das spart das Pellen heißer Kartoffeln.
Presse oder Stampfer für Püree?
Gepresste Kartoffeln ergeben ein feines, lockeres Püree ohne Stückchen. Mit dem Stampfer bleibt es gröber, was zu Stampfkartoffeln passt. Mit dem Mixer oder Pürierstab wird Kartoffelpüree dagegen zäh und klebrig, weil die Stärke zu stark zerkleinert wird.
Worauf achten?
Lange Hebel brauchen weniger Kraft. Ein Haken oder eine Auflage am Kopf hält die Presse auf dem Topfrand, sodass beide Hände frei zum Drücken sind. Kartoffeln lassen sich am leichtesten pressen, solange sie noch heiß sind.