Backkugeln
Backkugeln: Blindbacken ohne Blasen
Beim Blindbacken wird ein Teigboden ohne Füllung vorgebacken. Das ist nötig bei Tartes, Quiches und Obstkuchen mit feuchter Füllung, sonst weicht der Boden durch. Ohne Gewicht wirft der Teig beim Backen Blasen und der Rand rutscht ein. Backkugeln beschweren den Boden und halten ihn flach und in Form.
So funktioniert es
Der Teig wird in die Form gelegt und mit einer Gabel eingestochen. Darauf kommt Backpapier, und darauf werden die Backkugeln verteilt, bis an den Rand. Nach dem Vorbacken werden Papier und Kugeln abgenommen, und der Boden wird kurz ohne Gewicht fertig gebacken. Dann kommt die Füllung hinein.
Keramik statt Hülsenfrüchte
Statt Backkugeln werden oft getrocknete Erbsen oder Bohnen genommen. Keramikkugeln speichern aber Wärme und geben sie gleichmäßig an den Teig ab, so backt der Boden auch von oben. Sie lassen sich immer wieder verwenden. Nach dem Abkühlen kommen sie zurück in ihr Glas oder ihre Dose.
Tipps
Die Kugeln sind nach dem Backen sehr heiß, deshalb mit dem Backpapier herausheben. Den Boden vor dem Blindbacken kühlen, dann schrumpft er weniger. Für Quiche den vorgebackenen Boden mit Eiweiß bestreichen, das schützt vor Durchweichen. Die Kugeln nur bei Bedarf abspülen und gut trocknen.
Passende Formen stehen unter Quiche- und Tarteformen. Den Boden belegt Backpapier.