Einkochringe
Einkochringe: der Gummiring, der das Glas verschließt
Beim Einkochen liegt der Gummiring zwischen Glas und Glasdeckel. Beim Erhitzen entweicht Luft, beim Abkühlen entsteht ein Unterdruck, der den Deckel auf den Ring zieht und das Glas dicht verschließt. Ohne passenden, intakten Ring hält das Glas nicht.
Welche Größe?
Einkochringe werden mit Innen- und Außendurchmesser in Millimetern angegeben, etwa 75 mal 101 oder 94 mal 108. Maßgeblich ist der Durchmesser der Glasöffnung: Gläser mit 40, 60, 80 oder 100 Millimetern Öffnung brauchen jeweils eigene Ringe. Am einfachsten den alten Ring messen oder die Angabe am Glasboden nachsehen.
Kann man Einkochringe wiederverwenden?
Ja, solange sie elastisch, glatt und ohne Risse sind. Spröde, verformte oder klebrige Ringe werden ersetzt. Ringe nach dem Gebrauch gründlich spülen, trocknen lassen und dunkel aufbewahren.
So werden die Ringe aufgelegt
Die Ringe vor dem Einkochen kurz in heißes Wasser legen, dann nass auf den Glasrand. Deckel auflegen und mit Einkochklammern festhalten, bis das Glas abgekühlt ist. Fehlt ein Deckel, gibt es Glasdeckel einzeln.
Glas wieder öffnen
Ringe mit Lasche werden an der Lasche gezogen; dabei strömt Luft ein, und der Deckel löst sich. Bei Ringen ohne Lasche hilft ein Glasöffner, der unter den Ring geschoben wird.