Kyocera Keramikmesser, Keramikreiben und Messerschärfer
Kyocera wurde 1959 von Kazuo Inamori gegründet. Der Konzern stellt Bauteile aus Feinkeramik, elektronische Komponenten, Drucker und Werkzeuge her; für die Küche macht Kyocera seit 1984 Keramikmesser. Die Klingen aus Zirkoniakeramik werden von Hand geschliffen, sind sehr hart, rosten nicht und bleiben lange scharf. Zum Küchenprogramm gehören außerdem Reiben, Hobel und Sparschäler mit Keramikklinge, Messerschärfer, Mühlen und Messerblöcke.
Messerschärfer und Ingwerreibe
Viel angesehen und gekauft wird der Diamant-Messerschärfer mit Batteriebetrieb, der Klingen aus Keramik wie aus Stahl schleift. Für Keramikmesser empfiehlt Kyocera zuhause solche elektrischen Diamantschleifer. Die Ingwerreibe mit 9,3 cm Durchmesser hat Zähne aus weißer Zirkoniakeramik, eine Sammelschale und einen Gummiring für sicheren Stand; sie reibt Ingwer, Knoblauch oder Äpfel. Der Julienne-Hobel schneidet Gemüse mit einer Keramikklinge in feine Streifen und hat einen Fingerschutz.
Messerserien Gen und Chowa
Die Messer der Serie Gen haben eine weiße Klinge aus der Zirkoniakeramik Z206 und einen Griff aus Polypropylen. Die Reihe reicht vom Schälmesser mit 7,5 cm über Obst- und Gemüsemesser und Universalmesser bis zum Santokumesser mit 14 oder 16 cm und zum Kochmesser. Die Serie Chowa, deren Name für Harmonie steht, nutzt die Keramik Z212; ihre Klingen bleiben laut Kyocera doppelt so lange scharf wie die übrigen Keramikklingen des Herstellers. Der Griff ist ein Soft-Touch-Griff.
Umgang mit Keramikmessern
Keramikmesser werden laut Kyocera vorzugsweise von Hand gespült. Messer mit Kunststoffgriff dürfen grundsätzlich in die Spülmaschine, wenn die Klinge dort nicht anstoßen kann. Geschnitten wird auf Brettern aus Holz oder Kunststoff, ohne die Klinge zu verkanten. Zum Hebeln, Hacken, Entbeinen und für Gefrorenes sind Keramikklingen nicht gedacht, auf harten Boden fallen sollten sie nicht. Stumpfe Klingen schleifen autorisierte Servicepartner gegen eine Gebühr nach.