La Rochère: Gläser aus einer Glashütte mit Tradition seit 1475
Die Geschichte von La Rochère beginnt 1475. Der Glasmacher Simon de Thysac gründete die Glashütte am Rand der Vogesen, in der heutigen Region Bourgogne-Franche-Comté, wo Holz, Quarzsand und Wasser zur Verfügung standen. Bis heute wird in Passavant-la-Rochère in der Haute-Saône Glas gefertigt; laut Hersteller ist es die älteste noch arbeitende Glashütte Europas.
Spezialist für Pressglas
Im Lauf der Zeit hat sich La Rochère auf Pressglas spezialisiert. Dabei wird das heiße Glas maschinell in Formen gepresst, und Reliefs und Muster der Form zeichnen sich im Glas ab. Die Fertigung ist modernisiert, beruht laut Hersteller aber weiter auf handwerklichen Arbeitsschritten. Daneben wird in der eigenen Werkstatt Glas mundgeblasen, ein Handwerk, für das La Rochère rund zehn Jahre Ausbildung angibt.
Motive und Serien
Bekannt ist La Rochère für Gläser mit Motiven, die auf die französische Geschichte zurückgehen: die Biene der Serie Abeille, die Lilie der Serie Fleur de Lys und die barocken Reliefs mit Blumen, Ranken und Jakobsmuscheln der Serie Versailles. Schlichter sind Serien wie Ouessant, deren Form auf die traditionellen Boote der Bretagne zurückgeht, Périgord oder die Bistrogläser Troquet und Zinc. Viele Serien reichen vom Trinkbecher über Wein- und Wassergläser bis zu Tee- und Kaffeegläsern, Schalen und Karaffen.
Pflege
Maschinell gepresstes Glas ist laut La Rochère widerstandsfähig und kann in die Spülmaschine. Starke Temperaturwechsel verträgt es nicht: Heißes Glas wird nicht mit kaltem Wasser abgeschreckt, und kalte Gläser werden nicht mit kochendem Wasser übergossen.