Rührkeulen
Rührkeulen: kräftig rühren mit Holz
Die Rührkeule ist ein langer Holzstab mit einer keulenförmigen Verdickung am Ende. Damit wird zäher Teig durchgearbeitet, Kartoffeln werden gestampft und Früchte durch ein Sieb passiert. Sie ist ein klassisches Küchengerät aus einem Stück Holz. Holz schont Töpfe und Schüsseln.
Wofür sie gut ist
Beim Einkochen von Marmelade wird die Masse gerührt, ohne dass das Holz heiß wird. Kloßteig und Kartoffelteig lassen sich mit der Keule kneten. Durch ein Passiersieb gedrückt, werden Obst und Gemüse zu Mus. Auch Kraut wird damit im Gärtopf eingestampft.
Buche oder Ahorn
Buchenholz ist hart und dicht. Ahornholz ist hell und sehr glatt. Beide nehmen wenig Geruch an. Die Länge sorgt dafür, dass die Hand auch über tiefen Töpfen weit vom Rand bleibt.
Pflege
Holz von Hand mit warmem Wasser spülen und gleich trocknen. Nicht in der Spülmaschine reinigen und nicht im Wasser liegen lassen, sonst quillt es. Ab und zu mit Speiseöl einreiben. Raue Stellen mit feinem Schleifpapier glätten.
Kartoffeln stampfen auch Kartoffelstampfer. Pürieren und pressen Kartoffelpressen.