Schöpflöffel & Kellen
Schöpflöffel und Kellen: schöpfen, abschäumen, servieren
Schöpflöffel holen Flüssiges und Gegartes aus dem Topf. Je nach Aufgabe unterscheiden sie sich in Größe und Form der Kelle: Suppenkellen sind tief und rund, Saucenkellen kleiner und oft mit Ausguss.
Schaumlöffel sind flach und gelocht, Spaghettilöffel haben Zinken am Rand.
Suppenkelle und Saucenkelle
Suppenkellen haben einen langen Stiel und reichen bis auf den Boden hoher Töpfe. Saucenkellen sind kleiner und lassen sich genauer dosieren; ein Ausguss an der Seite hilft, die Sauce sauber über Fleisch oder Gemüse zu geben. Ein Haken am Griff hält die Kelle am Topfrand.
Schaumlöffel und Spaghettilöffel
Mit dem Schaumlöffel wird Schaum von Brühe und Fond abgenommen. Er hebt auch Klöße, Eier oder Frittiertes aus dem heißen Wasser oder Fett, die Flüssigkeit läuft durch die Löcher ab. Spaghettilöffel halten die Nudeln mit ihren Zinken fest; bei vielen dient das Loch in der Mitte als ungefähres Maß für eine Portion.
Schöpflöffel oder Kelle?
Beides meint dasselbe: einen Löffel mit tiefer, runder Laffe und langem Stiel. Je nach Region heißt er Schöpflöffel, Schöpfkelle, Suppenkelle oder einfach Kelle. Wie viel eine Kelle fasst, steht oft in Millilitern beim Artikel.
Wie lang sollte der Stiel sein?
Der Stiel muss zum Topf passen: Für hohe Suppen- und Fleischtöpfe sind 30 Zentimeter und mehr bequem, damit die Hand nicht in den Dampf kommt. Kurze Kellen eignen sich zum Servieren am Tisch und für Saucieren.
Edelstahl, Nylon oder Silikon?
Edelstahl ist hitzefest und hält lange. Für beschichtete Töpfe und Pfannen eignen sich Kellen aus Nylon oder Silikon, die die Beschichtung nicht zerkratzen. Zum Umdrehen von Bratgut gibt es eigene Wender.