Pfeiffer-Gerhards Brottöpfe, Kartoffeltöpfe und Zwiebeltöpfe
Pfeiffer-Gerhards ist eine Keramikmanufaktur in Familienhand, gegründet 1919. In den ersten drei Generationen entstanden dort vor allem Wasser- und Schnapskrüge. 1978 übernahm die Keramikingenieurin Stephanie Pfeiffer-Gerhards den Betrieb und legte mehr Gewicht auf die Gestaltung; heute arbeitet sie mit der Keramiktechnikerin Theresa Pfeiffer aus der fünften Generation zusammen. Das Programm dreht sich um die Aufbewahrung von Lebensmitteln: Brottöpfe, Vorratsdosen für Kartoffeln, Zwiebeln, Knoblauch, Kaffee und Tee, Butterdosen, Rumtöpfe und Fermentiertöpfe.
Brottöpfe mit Luftlöchern
Am meisten angesehen werden die ovalen Brottöpfe, 34 x 23 cm groß, mit Deckel und dem Schriftzug „Brot“, in Schwarz-Weiß als Elfe Nero oder in Beige mit kleinen Blümchen als Spring. Löcher an den Seiten und Rillen im Boden lassen Luft um das Brot zirkulieren. Die Innenseite des Deckels ist unglasiert: Feuchtigkeit aus dem Brot setzt sich dort ab, zieht aber nicht in den dicht gesinterten Scherben ein und geht nach und nach ans Brot zurück. Das Unterteil des Elfe Nero kann auch als Form zum Brotbacken dienen.
Kartoffeltöpfe und Zwiebeltöpfe
Gekauft wird vor allem der Kartoffeltopf mit 3 Liter Inhalt, dazu kommt der Zwiebeltopf mit 2,3 Liter, beide mit Schriftzug in den Dekoren Elfe und Spring. Luftlöcher in der Wand lassen Luft an den Inhalt, die dicke Wand hält ihn kühl.
Steinzeug, Glasuren und Pflege
Das Steinzeug ist dickwandig, dicht gesintert und bei 1.250 °C im offenen Feuer gebrannt; es ist porenfrei und kantenfest und verträgt Mikrowelle, Backofen und Spülmaschine. Glasuren und Dekore entstehen im eigenen Haus, ohne Blei, Cadmium und Zinn. Heiße Keramik wird nicht direkt auf eine kalte Fläche gestellt, weil der Temperaturunterschied Risse verursachen kann. Zum Reinigen genügt Wasser, alle paar Monate auch Essigwasser; in den Topf kommt neues Brot erst, wenn er ganz trocken ist.