Brottöpfe
Brottöpfe aus Ton, Steingut und Keramik für frisches Brot
Der Brottopf aus Ton ist eine der ältesten Arten, Brot aufzubewahren, und eine der besten. Er hält das Klima im Inneren gleichmäßig: nicht zu feucht, damit kein Schimmel entsteht, und nicht zu trocken, damit das Brot nicht hart wird. Brot bleibt darin mehrere Tage frisch, besonders Sauerteig- und Mischbrot.
Wie funktioniert der Brottopf?
Die Innenseite ist meist unglasiert. Der offenporige Ton nimmt überschüssige Feuchtigkeit des Brotes auf und gibt sie langsam wieder ab, wenn die Luft trockener wird. Die Kruste bleibt so knusprig, die Krume saftig. Außen sind die Töpfe glasiert und leicht abzuwischen.
Glasierte Brottöpfe mit Luftlöchern
Daneben gibt es Brottöpfe aus Steingut oder Keramik, die innen und außen glasiert sind. Bei ihnen übernehmen Luftlöcher den Ausgleich: Der Deckel hält das Brot vor dem Austrocknen geschützt, durch die Löcher entweicht überschüssige Feuchtigkeit, damit sich kein Schimmel bildet. Die geschlossene Glasur lässt sich gründlich reinigen.
Größe und Form
Runde Töpfe sind für runde Laibe, ovale für längliche Brote und Baguette. Der Topf sollte so groß sein, dass das Brot ohne Druck hineinpasst und noch etwas Luft bleibt. Deckel aus Ton schließen dicht, Deckel aus Holz dienen zugleich als Schneidebrett.
Pflege
Krümel regelmäßig ausschütten und den Topf etwa einmal in der Woche mit Essigwasser auswischen, dann gut trocknen lassen. Brot nicht in der Plastiktüte in den Topf legen. Andere Formen der Aufbewahrung stehen unter Brotkästen und Brotaufbewahrung.