Sturzglas
Sturzgläser: der Inhalt kommt im Ganzen heraus
Das Sturzglas ist die bekannteste Form unter den Weckgläsern. Es weitet sich von unten nach oben, die Öffnung ist so weit wie der Bauch. Deshalb lässt sich der Inhalt im Ganzen herausstürzen, als Pastete, Terrine oder kleiner Kuchen. Auch beim Füllen und Spülen ist die weite Öffnung bequem.
Größen
Mini-Sturzgläser fassen eine Portion Dessert, Joghurt oder Aufstrich. Mittlere Größen passen für Marmelade, Chutney und Kompott. Große Sturzgläser nehmen Suppe, Eintopf und eingekochtes Gemüse auf. Der Randdurchmesser von 60, 80 oder 100 mm entscheidet, welche Deckel und Ringe passen.
Einkochen
Glas bis knapp unter den Rand füllen, Rand abwischen, Ring und Deckel auflegen und mit zwei Klammern sichern. Im Wasserbad oder Einkochautomaten erhitzen. Beim Abkühlen zieht der Unterdruck den Deckel fest. Dann die Klammern abnehmen und kühl und dunkel lagern.
Backen und Servieren
Im Sturzglas lassen sich kleine Kuchen backen und gleich verschließen. Desserts, Schichtsalate und Overnight Oats werden darin serviert. Gestapelt sparen die Gläser Platz im Vorratsregal. Gläser, Deckel und Klammern sind spülmaschinenfest, Ringe besser von Hand spülen.
Weitere Formen stehen unter Tulpenglas und Gugelhupfglas.
Neue Ringe für alle Gläser gibt es unter Einkochringe.