Zyliss Salatschleudern, Reiben, Hacker und Öffner
Zyliss geht auf Karl Zysset zurück, geboren 1907. Der gelernte Tischler machte die Mechanik zum Beruf und arbeitete an Motorrädern und Fahrrädern. 1948 baute er die Knoblauchpresse „Susi“ aus Aluminiumguss, deren Hebel er der Mechanik einer Fahrradbremse abgeschaut hatte. 1951 gründete er Zyliss; der Name verbindet seinen Nachnamen mit dem seines Heimatorts. Das Programm reicht heute von Schälern, Reiben und Zerkleinerern über Öffner bis zu Messern, Töpfen und Pfannen.
Salatschleudern seit 1978
Gekauft werden vor allem die Salatschleudern. Die erste brachte Zyliss 1978 heraus: Salat wird darin in einem Arbeitsgang gewaschen und getrocknet. Bei der Swift Dry setzt eine Pumpe, die mit einer Hand gedrückt wird, den Korb in Bewegung, bei der Easy Spin 2 ein Seilzug, der von selbst zurückläuft. Beide haben einen Knopf, der den Korb sofort bremst. Die Schüssel kommt danach als Servierschüssel auf den Tisch.
Gemüsehacker Zick Zick und Trommelreiben
Der Gemüsehacker Zick Zick kam 1953 auf den Markt, gedacht zum Zwiebelschneiden ohne Tränen; bekannt machte ihn der Fernsehspot „Zick Zick Zyliss“ von 1969. Bei jedem Druck auf den Stößel fährt die Klinge nach unten und dreht sich ein Stück weiter, so wird alles gleichmäßig zerkleinert. Die Trommelreibe hat ein Gehäuse aus Aluminiumguss, wird mit einer Klemme am Tisch gehalten und arbeitet mit austauschbaren Trommeln aus Edelstahl. Bei der Käsereibe Professional dreht eine Kurbel, die Rechts- wie Linkshänder bedienen, die Edelstahltrommel.
Öffner für Gläser und Dosen
Der Deckelöffner Strong Boy 2 legt einen griffigen Ring um den Deckel; über den langen Griff lösen sich festsitzende Schraubdeckel von 2 bis 9 cm Durchmesser mit viel Hebel. Dazu kommen Dosenöffner für die Hand, darunter der Sicherheitsdosenöffner Safe Edge, und der elektrische Dosenöffner Easican. Die meisten Zyliss-Teile dürfen laut Hersteller in die Spülmaschine; Klingen bleiben länger scharf, wenn sie von Hand gespült werden.